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Die Kabbala in unserer Sprache
© Joannes Richter (2000)

Vom Autor angeboten zur Veröffentlichung auf Boudicca's Bard

Unsere Sprache ist nicht natürlich nach einem willkürlichen Muster gewachsen. Vielmehr enthalten alle europäischen Sprachen eine Kabbala, die aus einem speziellen Wort, aus dem Logos, erzeugt wurde. Dieses Wort wiederum enthält einen gemeinsamen Kern in allen Sprachen.

  1.  

    Die Kabbala


Eine Kabbala beschreibt die alte Idee, dass ein Schöpfergott die Welt mit einem einzigen Wort erzeugt hat. Diese Weltformel nennen wir den Logos. Der Logos wurde geheim gehalten und durfte in einigen Kulturen nicht einmal ausgesprochen werden. Es ist das Wort im Evangelium des Apostels Johannes:


“Am Anfang war das Wort. Und das Wort war bei Gott. Und das Wort war Gott; Es war am Anfang bei Gott. Alles ist durch Ihm entstanden. Ohne Ihm ist nichts entstanden. In dem Existierenden war er das Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Das Licht scheint in die Düsternis, aber die Düsternis hat es nicht angenommen”.


In der jüdischen Kabbala entspringt die gesamte Schöpfung dem geheimen Wort JHVH. Alle irdische Elemente werden aufgebaut mit Bauelementen, die dem Wort JHVH entstammen. So steht es im kabbalistischen Buch Sepher Jesira geschrieben.

Jahwe, der biblische Gott aus dem Buche Genesis hat eine androgyne Gestalt. In seinem Namen sind Mann (Griechisch: andros) und Frau (Griechisch: gyne) gemeinsam symbolisiert. In den alten Büchern wird der heilige Name IhVh geschrieben, wobei der Buchstabe I das männliche und die V das weibliche Symbol darstellt. In anderen Schriften finden wir den Namen JehOvah in der gleichen Bedeutung mit dem männlichen Jeh und die weibliche Ovah.

Die Buchstaben sind daher nicht gleichwertig, aber hierarchisch angeordnet. Die Litterae haben philosophisch gesehen die gleiche Bedeutung wie die Ideen des Platon. Es sind Hieroglyphen, die unsere geistige Welt positiv beeinflussen und bilden. Mit diesem Ziel vor Augen haben die jüdischen Priester die biblischen Bücher geschrieben. Wir wissen, daß die jüdische Literatur diese Technik verwendet, aber auch unsere griechische und lateinische Alphabete sind nach dem gleichen Prinzip codiert und weichen in dieser Hinsicht gar nicht so weit vom Hebräischen Alphabet ab.

  1.  

    Die deutsche Sprache


Das Tivar, Tiu und Tiusko in Norwegen, das arische Diu, das Dewa aus dem Sanskrit, der griechische Gott Theos, der römische d'Iupiter, das chaldäische Ilu und das IO der Maori zeugen von einer mondialen, gemeinschaftlichen Idee.

Das deutsche Volk trägt seinen urspünglichen Gottsenamen noch in seinem Namen. In den alten Büchern heißt Deutsch noch diutisc. Das Wort ist verwandt mit theodiscus und beschreibt zunächst die Volkssprache im Gegensatz zum Latein. Später wurde der Begriff auf die Bevölkerung übertragen. Das Volk hieß "Diutischin liute", Leute die "Diutisc" sprechen, aber wörtlich heißt Diutisc: "Menschen, die Gott Diu nennen". Das Wort "Gott" der Deutschen war offensichtlich ursprünglich Diu, und bildet eine Brücke zwischen dem französischen "Dieu" und dem norwegischen "Tiu". Auch die Tsjechen und die Niederländer ("dutch") haben vermutlich dieses oder ein ähnliches Wort verwendet. Der Wechsel von Diu zu Gott findet im Mittelalter statt.

  1.  

    Der androgyne Kern im Logos


Das französische Wort für Gott ist Dieu. Die Verwandtschaft mit dem römischen d'IU-piter ist deutlich ausgeprägt. Auch d'Iupiter ist ein androgyner Gott und der Vater des androgynen Menschen. Der männlich/weibliche Kern im Namen Jupiter ist IU. Die Nachfahren der Römer haben den Gottesnamen in Dio gewandelt. Dio können wir jedoch ebenso gut schreiben als d'IO mit dem androgynen Kern ‘io’. In der italienischen Sprache fällt uns sofort auf, daß ‘io’ auch die eigene Identität (das ‘Ich’) beschreibt. Und in der Wortwahl Dio und io ist tatsächlich eine Passage aus dem Buch Genesis codiert:


Und Gott schuf den Menschen als sein Ebenbild.

Als Gottes Ebenbild schuf Er ihn; Mann und Frau hat er sie geschaffen.


Auffällig ist der Singular ihn und anschließend der Plural sie. Gottes Ebenbild, in den Großbuchstaben I und O, ist buchstäblich und bildlich androgyn. Im biblischen Sinne bietet sich für die menschliche Identität dann ein klein geschriebenes “io” an. Der Plural im Genesis betont, daß jeder Mensch einen weiblichen und männlichen Kern erhalten hat. Im Italienischen ist dieser Gedanke in den Worten Dio und io (= ich) gespeichert. Ist diese Wahl vielleicht auch im Französischen anwesend? Tatsächlich lese ich in der Wortmitte von “Djeu” die Identität “je” ab, die offensichtlich mit “io” und dem spanischen “yo” im Wort Dios übereinstimmt. Anschließend stelle ich fest, daß dieses Prinzip offensichtlich in allen Sprachen angewandt wird. In einer Tabelle stellen wir die Wörter für Gott, das Ego und den androgynen Partner zusammen:


Sprache

Gott

Ego

Partner

Deutsch

diu => Gott

ich, ego

du

Niederländisch

diu => god

ick, ego

U, jij

Englisch

diu => god

i, ego

you

Italiänisch

dio

io

tu

Spanisch

dios

yo

tu

Griechisch

dios

ego

su, tu

Latein

deus

ego

tu

Französisch

dieu

je

tu

Arabisch1

aUI

UI

?


Die etymologische Ableitung des Wortes Gott ist noch unklar. Das Wort "Ego" ist korreliert mit "Gott". Falls "Ego" viel älter als "Gott" sein sollte, dann ist "Gott" vielleicht abgeleitet aus "Ego"!

Die Arabische Schreibweise deutet auf eine reine schriftliche Codierung. Die Aussprache enthält keinerlei androgyne Information. Die Arabische Sprache ist bereits seit vielen Jahrhunderte fixiert.

 

  1.  

    Die Pronomen


Die Pronomen enthalten nicht alle einen androgynen Kern. In der englischen und niederländischen Sprache erhalten die zwei Partner (Sie und ich) jeweils einzeln ein weibliches und ein männliches Symbol. Diese Sprachen sehen die androgynen Partner nicht als Bestandteile eines Individuums, aber als männliche und weibliche Partner in einem (symbolischen ?) Ehepaar. Die Sprache deutet offensichtlich an, dass der Mensch sich weit vom göttlichen Idealbild entfernt hat und sich durch partnerschaftlichen, androgynen Bindung wieder dem göttlichen Ideal nähern muss. Diese Idee entspricht dem platonischen Ideal der ersten Menschenrasse, der tatsächlich einen mann-weiblichen Körper hatte. Diese Menschen waren den Olympischen Göttern jedoch zu gefährlich und wurden in Mann und Frau gespalten. Seitdem suchen Mann und Frau sich gegenseitig, aber oft ist die Suche vergeblich.

Der Partnername (z.B. „Du“) wird in der Regel gebildet durch Extrahieren eines Egosymbols (z.B. „i“) aus dem göttlichen Namen („Diu“).



  1.  

    Die Farbcodierung


In der Antike haben die Völker im Regenbogen das Farbspektrum abgelesen. Der Regenbogen war die Brücke zum Gott. Am äußeren Rand des Spektrums können wir heute wie damals die gegensätzlichen Extremfarben Rot und Blau beobachten. Zusammen verschmolzen ergeben Rot und Blau die Veilchenfarbe Violett. Das Griechische Wort für das Veilchen ist "ION" und die Römer haben das Veilchen "Viola" genannt. Blau ist auch heute noch die männliche und das Rosarot die weibliche Symbolfarbe bei der Geburt. Dann dürfen wir aber auch annehmen, daß Violett die Symbolfarbe für die androgyne Verschmelzung ist. Die Griechen nennen sich die Ionier, die Violettfarbenen, oder die Androgynen. Die Griechen beschreiben Athen als "io-stephanos", die veilchen-umkranzte Stadt. In Wirklichkeit sind jedoch die Athener androgyn, das heißt violettfarbene Bewohner. Und an den Ufern des Ionischen Meeres wohnen die androgyne, violetten Griechen, die sich im Gegensatz zu den Dorier mit der ursprünglichen Bevölkerung vermischt haben.

Das Violett ist aber auch in der Bibel eine göttliche Farbe. Die Bibel beschreibt genau, mit welchen Farben Moses das Heiligtum für die Bundeslade gebaut hat. Von allen Farben in diesem Heiligtum steht Violett an erster Stelle. Gott hat Moses außerdem einen Priestermantel aus Violett vorgeschrieben. Jehovah ist der androgyne Gott mit der Symbolfarbe Violett.


  1.  

    Berge und Flüsse


Alte Kulturen waren sich der Bedeutung der frischen Wassers aus einem großen Fluss durchaus bewusst. Eine Gesellschaft gedeiht nur in der Nähe eines ausreichenden Wasserstroms, der in der Regel von den Gletscherfeldern hoher Bergketten stammt. Die ersten Kulturen haben diese Berge mit ihren Eisfeldern und Flüssen als Götter verehrt.

In einem Römischen Museum können wir die berühmte Kapitolinische Wölfin besichtigen. Diese bronzene Statue wurde von einem etruskischen Künstler Vulca di Veio angefertigt. Die Wölfin wird normalerweise beim Säugen zweier Kinder abgebildet und der Legende nach sind diese Kinder die Gründer der Stadt Rom: Romulus und Remus. Die Etrusker sind jedoch von den Römern besiegt worden. Es ist kaum vorstellbar, dass ein Etruskischer Künstler dem Feind dieses Kunstwerk angeboten hat. Es gibt jedoch eine andere Erklärung dieser Statue. Die Zitzen der Wölfin symbolisieren die eisbedeckten Berge, die Zwillinge speist2.


Kapitolinische Wölfin als Quelle der Flüssen Rhein und Rhone


Dabei betrachten wir die Zwillinge als die Flüsse Rhein und Rhone. Diese Flüsse entstammen einer gemeinsamen Quelle an der Nordseite des riesigen Aletschgletschers, der von einer gigantischen Bergkette mit Mönch und Jungfrau talwärts fließt. Wir können diese Bergkette an einem klaren Tag durchaus als Zitzenreihe im obenstehenden Bild betrachten. Nördlich der Bergkette werden die abschmelzende Wassertropfen zum Rhein, und südlich dieser Kette zur Rhone gelangen. Die Flüsse haben offensichtlich in der Bergkette eine gemeinsame Mutter.

Aufklärer (wie zum Beispiel der berühmte Ötzi, der in einem nahegelegenen Gletscher gefunden wurde) müssen diesen Zusammenhang bereits zu früher Zeit festgestellt und ihren Priestern mitgeteilt haben.

Die Römer haben den androgynen Charakter der beiden Flüssen ignoriert und beiden einen männlichen Namen gegeben: Rhodanus und Rhenus. In der deutschen Sprache ist das korrekte Geschlecht des Rheins und der Rhone jedoch bis heute erhalten geblieben.

Die offizielle Etymologie hat keine Erklärung parat für das Wort Alpen. Der Name kann jedoch durchaus abgeleitet werden als „aLupa“, und bedeutet in Latein: „von der Wölfin“.


  1.  

    Gut und Übel


"Der erste Buchstabe in Gottes Namen ist im Altertum meistens ein Theta oder "d". Der Name Gottes ist dann zum Beispiel Thios oder Dios. Die Buchstaben th und d sind spezielle Hieroglyphen. Das Theta ist eines diesen Buchstaben, die ein selbständiges, androgynes Symbol bilden. Das Oval ist das weibliche Ei-Symbol und der Querbalken ist das männliche I-Symbol. Diese Hieroglyphe beschreibt den androgynen Gott. Auf dem ersten Hieroglyphen folgen der Buchstabe I und der Buchstabe O, die üblichen männlichen und weiblichen Symbole.

Gott hat zuerst den Mann und dann die Frau nach seinem androgynen Bild geschaffen. Die Reihenfolge der Schöpfung ist in der Bibel eindeutig festgelegt. Der erste Mensch war der Mann und danach die Frau.

Weil der Mann das Symbol des Himmels und die Frau die Erde symbolisiert, besagt das Wort auch, daß Gott zuerst den Himmel und dann die Erde geschaffen hat. Das ist ja der erste Abschnitt der Schöpfung und Gott sah, daß es gut war.

Diese biblischen Details der Genesis sind in dem Logos festgelegt, indem wir zuerst das männliche Symbol (i oder g) und danach das weibliche Symbol (o, u oder v) im Gottesnamen (Thios, Dio und Gott) schreiben:


Die umgekehrte Reihenfolge, die wir zum Beispiel im d'Übel (Teufel) und düster zurückfinden, beschreibt das Böse. Diese Buchstabenfolge (ui, oi, vi) widerspricht nämlich die biblische Schöpfungsfolge.

Die Schöpfungsgeschichte der Genesis ist also im Logos codiert. Eine solche Weltformel nennen wir eine Schöpfungskabbala. Der Logos wird als Mantra angewandt. Dabei können wir de Genesis sehr oft in unseren Gebeten wiederholen und die Wiederholung festigt unser Glauben.

  1.  

    Platon

Das Sonnengleichnis

Im Sonnengleichnis vergleicht Platon das Gute mit der Sonne. Ähnlich wie das Licht der Sonne ein Mittler ist zwischen sehen und gesehen werden, so fungiert auch das Gute als ein Drittes zwischen und über Denken und Sein. Es ist gleichsam die Lichtquelle, innerhalb deren es überhaupt Erkenntnis und ihre Gegenstände geben kann. Wir sehen sie im Normalfall allerdings nicht, sondern nur gespiegelt! Rainer Maria Rilke (1875-1926) dichtet in der achten Duineser Elegie: “Der Schöpfung immer zugewendet, sehn wir nur auf ihr die Spiegelung des Frein, vor uns verdunkelt”.

Das Höhlengleichnis

Im Höhlengleichnis beschreibt nun Platon, wie die Sinnesorgane und insbesondere die Sicht des Menschen verstellt wird. Nur im wahren Licht der Einsicht, wenn wir aus der Höhle ans Tageslicht treten, sehen wir die Wirklichkeit! Platon beweist uns nicht nur, wie verzerrt wir die Realität wahrnehmen, aber auch, daß wir uns dessen nicht einmal richtig bewußt sind. Wir ahnen nicht einmal, daß unsere Wahrnehmung und unser Sein tatsächlich Traumbilder sind. Wissen ist nicht Wahrnehmung und unser Sein ist Schein. Für den Menschen, der erkannt hat, daß er in einer trügerischen Scheinwelt lebt, ist auch die Aussage “Ich bin” unsicher. Jedes “Sein” wird so zum “Schein”. Ja natürlich, die Priester der Urzeit haben diese Parabel herumgereicht, so daß diese auch den Völkern in Nordeuropa bekannt geworden ist.

 

Platon unterscheidet zwei Arten des Sehens. Als Einzelgänger in der großen Masse der Unbewußten gibt es die Person, die erkennend sieht und dieses Wissen danach mit sich führt. Die Griechen haben diese Person ist Histoor genannt. Anschließend wird er vom Zeugen zunächst zum Richter und schließlich zum Geschichtsschreiber. Im Gegensatz dazu jedoch die große Masse, die das Sehen noch nicht gelernt hat und sich dem Schein unterwirft. Sie kann die Wahrheit noch nicht erkennen, bis sie zur Einsicht gekommen ist. Für die Einsicht des Sehers verwenden die Hellenen ein anderes Wort, Inspizieren. Inspicio hat im Gegensatz zum Video einen positiven Wortkern und liegt selbstverständlich auch dem Priesteramt Haruspex zugrunde. Die Griechen und Römer unterscheiden nun:

 

positiver Stamm spiceo

negatiever Stamm video

Bedeutung

 

video

Ich kann sehen, Ich habe Augen

 

(v)eid

zeigen

 

veda

wissen

 

eidos

Äußeres, Anschein

 

eidoolon

Trugbild, Idol

skeptomai

 

(skeptisch) achtgeben,

spähen, beurteilen, aufpassen

(in-)spicio

specio

 

genau hinein schauen,

inspizieren, beurteilen

Haruspices

 

Wahrsager, d.h. "Wahrnehmer" der Vorzeichen in der Leber eines Opfertieres

 

Die Anwendung zweier entgegengesetzt polarisierter Stammwörter für den Begriff Sehen bedeutet, daß die Hellenen bereits vor Platon den Unterschied zwischen dem Besitz der Sinnesorgane und die vernünftige Anwendung derselben gekannt haben. Platon hat im Höhlengleichnis lediglich eine bekannte Einsicht niedergeschrieben, aber dafür hervorragende Arbeit geleistet.

Tatsächlich ist diese Idee in den Wörtern “video”, "inspicio", “historia” und den Worten für die Sinnesorgane in den modernen Sprachen codiert. Die Wortstämme für die Sinnesorgane sind durchweg negativ:


Deutsch

Griechisch

Latein

Franz.

Span.

Italienisch

Gesicht

eidoV

visus

vue

vista

viso, vista

Gehör

ouV, ootoV

auris

ouie

oido

udito

Auge

opjtalmoV

oculus

oeil

ojo

occhio

Ohr

ouV

auris

oreille

oreja

orecchio

Geruchsinn

osmh


odorat

olor

odorato


Einige Gelehrte legen den Zeitpunkt für diese Völkerwanderung fest auf ca. 5600 vor Christus, als das Schwarze Meer beim Anstieg des Meeresspiegels von Salzwasser überschwemmt wurde. Bei dieser Sintflut haben die Anlieger in Panik die einst fruchtbare Gegend verlassen. Haben diese hochentwickelte Indogermanen bei der Flucht ihre Religion und Philosophie in alle Richtungen gestreut, so daß nun ein Großteil der Erdbevölkerung damit vertraut ist?

  1.  

    Die Rig-Weda

 

Die ältesten Bücher der Welt sind die Weden. Das älteste Buch aus dieser Reihe, die Rigweda, beginnt mit der Anbetung des göttlichen Opferfeuers, die Flamme Agni. Die Flammen beleuchten uns ja auch in der Dunkelheit der Nacht.

Sri Aurobindo erklärt uns, welche doppelte Bedeutung die Wörter im Sanskrit aufweisen. Go bedeutet die Kuh, aber auch Licht und Lichtstrahl. Die Kuh liefert uns in den Weden die Milch der Einsicht3:

 

"The milch-cows of the Truth, enjoyed in heaven, full uddered, desiring us, have fed us with their milk: praying for right-thinking from Beyond the Rivers flowed over the Mountain."

(Die Milchkühe der Wahrheit, voller Freude im Himmel, mit vollen Eutern, und voller Sehnsucht nach uns, sie haben uns mit ihrer Milch gespeist: Betend für die Einsichtigen von Jenseits den Fssen, die Über den Bergen geflossen.)

 

"Go", das ist die gleiche Buchstabenkombination, womit auch Gott beginnt. Ist der Buchstabe G vielleicht ein männliches Symbol?

Nun fällt mir ein, dass die Spanier das J als ein G aussprechen. Jaime heißt Gaime und Jesus heißt Gesus. Umgekehrt aber sprechen die Rheinländer das G wieder als J aus. Dann wird gut auf einmal wieder Jut und geschlossen wird jeschlossen. Das G und das J sind deutlich äquivalent.

Das Wort Kuh stammt vom Sanskrit go, gau und beginnt mit der gleichen Hieroglyphenkombination wie Gott und gut. Die Inder verehren ihren Spender der göttlichen Einsicht auch heute noch als heiliges Tier.

Aus Indien ist das heilige Symbol zu uns gekommen, nach Ägypten, nach Kreta und nach Hellas. In der griechischen Mythologie können wir ihre Spur verfolgen. Io ist die Tochter des Flußgottes Inachos. Um seine Geliebte nach einer Eskapade gegen seine rachsüchtige Ehefrau Hera zu beschützen, verwandelt Zeus sie in eine Kuh. Hera schickt ihr nun eine gefährliche Bremse hinterher, die so quält, dass sie ratlos vom einem zum anderen Land wandert. Ihre erste Überquerung führt sie über den Bosporus, die Kühenüberquerung zwischen Europa und Asien. Schließlich erhält die weiße Himmelskuh mit den Mondsichelhörnern in Ägypten ihre menschliche Gestalt wieder. Sie heißt nun Isis und gebärt hier den schwarzen Mann, Epaphos, den ersten der Vorfahren von Libya. Die Legende besagt, daß sie den Ägyptern das Alphabet geschenkt hat.


  1.  

    Heraklit


Heraklit von Ephesos liefert ca. 500 vor Christus die älteste, westliche Quelle mit Hinweisen über die vorchristliche Philosophie und Religion.

Folgende Zitate enthalten die wichtigsten Fragmente aus dem Nachlass des Philosophen Heraklit. Aus den Fragmenten ist die Bedeutung des androgynen Wortes als Weltgesetz deutlich ablesbar4.

Die Worte Heraklits sind ohne Verständnis für die Symbolik des Logos/Weltgesetzes eher düster, aber mit der Einsicht für die Symbolik des Logos/Weltgesetzes eindeutig und verständlich.


1. Für dies Wort [Weltgesetz] aber, ob es gleich ewig ist, gewinnen die Menschen kein Verständnis, weder ehe sie es vernommen, noch sobald sie es vernommen. Alles geschieht nach diesem Wort, und doch gebärden sie sich wie Unerprobte, so oft sie es probieren mit solchen Worten und Werken, wie ich sie künde, ein jegliches nach seiner Natur zerlegend und deutend, wie sich's damit verhält. Die anderen Menschen wissen freilich nicht, was sie im Wachen tun, wie sie ja auch vergessen, was sie im Schlafe [tun].

2. Drum ist's Pflicht dem Gemeinsamen zu folgen. Aber obschon das Wort [Weltgesetz] allen gemein ist, leben die meisten doch so, als ob sie eine eigene Einsicht hätten.


    - Das Wort und das Weltgesetz ist der ewige Logos.

    - Logos (Griechisch) bedeutet: das Wort.

    - Nach der Kabbala geschieht alles nach diesem unverstandenem Wort.

    - Der Kern des Logos ist bei allen Völkern gleich.


30. Diese Weltordnung, dieselbige für alle Wesen, hat kein Gott und kein Mensch geschaffen, sondern sie war immerdar und ist und wird sein ewig lebendiges Feuer, nach Maßen erglimmend und nach Maßen erlöschend.

32. Eins, das allein Weise, will nicht und will doch auch wieder mit Zeus' Namen benannt werden.

 

    - Der Logos ist ewig.

    - Das Feuer ist eine Symbolik, die wir auch bereits als Agni im ältesten Buch der Welt, in der Rig-Veda finden.

    - Der Logos, der allein Weise, ist die Vernunft.

    - Das Wort logos enthält den göttlichen, androgynen Kern (IO)

 

50. Habt ihr nicht mich, sondern mein Wort [Gesetz] vernommen, ist es weise zuzugestehen, daß alles eins ist.

33. Gesetz heißt auch dem Willen eines einzigen folgen.

34. Sie verstehen es nicht, auch wenn sie es vernommen. So sind sie wie Taube. Das Sprichwort bezeugt's ihnen: ›Anwesend sind sie abwesend‹.

86. [Die Kenntnis des Göttlichen] entzieht sich [größtenteils] dem Verständnis, weil man nicht daran glaubt.

41. In Einem besteht die Weisheit, die Vernunft zu erkennen, als welche alles und jedes zu lenken weiß.


    - Der Logos ist der Wille Gottes

    - Der Logos ist für die Unwissenden ein dunkles Wort.

    - Der Logos ist die göttliche Vernunft, die alles lenkt.

 

8. Das auseinander Strebende vereinigt sich und aus den verschiedenen [Tönen] entsteht die schönste Harmonie und alles entsteht durch den Streit.

10. [Auch die Natur strebt wohl nach dem Entgegengesetzten und bringt hieraus und nicht aus dem Gleichen den Einklang hervor, wie sie z.B. das männliche mit dem weiblichen Geschlechte paarte und nicht etwa beide mit dem gleichen, und die erste Eintracht durch Vereinigung des Gegensätzlichen, nicht des Gleichartigen herstellte. Auch die Kunst bringt dies, offenbar durch Nachahmung der Natur, zustande. Die Malerei mischt auf dem Bilde die Bestandteile der weißen und schwarzen, der gelben und roten Farbe und bewirkt dadurch die Ähnlichkeit mit dem Originale; die Musik mischt hohe und tiefe, lange und kurze Töne in verschiedenen Stimmen und bringt dadurch eine einheitliche Harmonie zustande; die Schreikunst5 mischt Vokale und Konsonanten und stellt daraus die ganze Kunst zusammen. Das gleiche spricht sich auch in dem Worte des dunklen Herakleitos aus:] Verbindungen sind: Ganzes und Nichtganzes, Eintracht, Zwietracht, Einklang, Missklang und aus allem eins und aus einem alles.

60. Der Weg auf und ab ist ein und derselbe.


    - Die (in der Symbolik androgyne) Paarung der Entgegengesetzten bewirkt die Harmonie.

    - Nur wo sich zwei Gegensätze zusammentun, bleibt das Leben erhalten.

    - Die Paarung der männlichen und weiblichen Geschlechter symbolisiert das androgyne Prinzip.

    - "Aus allem eins" entspricht einer Apokalyps.

    - "Aus einem alles" entspricht einer Schöpfungskabbala.


67. Gott ist Tag Nacht, Winter Sommer, Krieg Frieden, Überfluss und Hunger. Er wandelt sich aber wie das Feuer, das, wenn es mit Räucherwerk vermengt wird, nach dem Duft, den ein jegliches [ausströmt,] benannt wird.

51. Sie verstehen nicht, wie es [das Eine] auseinander strebend ineinander geht: gegenstrebige Vereinigung wie beim Bogen und der Leier.

48. Des Bogens Name ist also Leben, sein Werk Tod.

 

    - Der todbringende Bogen und das Leben werden in der griechischen Sprache beide als "BIOS" geschrieben.

    - Auffallend ist, dass Heraklit dieses Wortspiel für ein Wort mit dem androgynen Kern "IO" in seinem Werk erwähnt.

    - Das Eine (Gott) ist (wie seine Schöpfung) androgyn

    - Die Spannung im Bogen und in der Leier symbolisieren die androgyne Vereinigung der Antipoden.

 

72. Mit dem Worte, mit dem sie doch am meisten beständig zu verkehren haben, [dem Lenker des Alls,] entzweien sie sich, und die Dinge, auf die sie täglich stoßen, scheinen ihnen fremd.

86. [Die Kenntnis des Göttlichen] entzieht sich [größtenteils] dem Verständnis, weil man nicht daran glaubt.

102. Bei Gott ist alles schön und gut und gerecht; die Menschen aber halten einiges für gerecht, anderes für ungerecht.

103. Denn beim Kreisumfang ist Anfang und Ende gemeinsam.

104. Denn was ist ihr Sinn oder Verstand? Straßensängern glauben sie und zum Lehrer haben sie den Pöbel. Denn sie wissen nicht, dass die meisten schlecht und nur wenige gut sind.


    - Der Logos ist Gott.

    - Die komplette Schöpfung ist schön und gut und gerecht.

 

107. Schlimme Zeugen sind Augen und Ohren den Menschen, sofern sie Barbarenseelen haben.

101a. Augen sind genauere Zeugen als die Ohren.


    - Die Sinnesorgane täuschen den Unwissenden, wie Platon in seiner Höhlengleichnis später demonstriert.

    - Dem Wissenden sind die Augen jedoch eine zuverlässigere Quelle


111. Krankheit macht die Gesundheit angenehm, Übel das Gute Hunger den Überfluss, Mühe die Ruhe.


    - Die androgynen Antipoden ergänzen sich gegenseitig.


112. Das Denken ist der größte Vorzug, und die Weisheit besteht darin, die Wahrheit zu sagen und nach der Natur zu handeln, auf sie hinhörend.

114. Wenn man mit Verstand reden will, muss man sich wappnen mit diesem allen Gemeinsamen wie eine Stadt mit dem Gesetz und noch stärker. Nähren sich doch alle menschlichen Gesetze aus dem einen göttlichen. Denn es gebietet, soweit es nur will, und genügt allem und siegt ob allem.

115. Der Seele ist das Wort [Weltvernunft] eigen, das sich selbst mehrt.


    - Das logische Denken ist der größte Vorzug

    - Das eine göttliche ist der Logos.


  1.  

    Die Apokalypse

 

Unsere Vorfahren aus der Zeit rund Christi Geburt haben in der Kabbala nicht die Schöpfung codiert, sondern die Apokalypse. Wer in Gottes Namen das D vorneweg schreibt, symbolisiert die Schöpfung und wer das D zum Schluss schreibt, symbolisiert die Verschmelzung mit Gott, die Apokalypse. Das ist das Omega de Teilhard de Chardins, die Apokalypse von Johannes.


Die Namen Dio und Iod beschreiben den gleichen Gott. Nur der Zeitpfeil wird gewechselt. Der Pfeil symbolisiert bei den alten Götternamen, wie Theos, Dios, Deus, Dieu eine Schöpfung aus Gott heraus. Im neuen Namen zeigt der Zeitpfeil in Gott hinein. Nun war die Apokalypse und das Ende der Welt bei der Zeitwende eine beliebte Theorie, aber ungewollt symbolisiert der Pfeil auch das W-Konzept von Teilhard de Chardin, eine Schöpfung von Männern, Frauen, Himmel und Erde, die in einen androgynen Gott mündet.

  1.  

    Der Gottessspiegel des Apostel Paulus


Der Erste Brief an die Korinther, 13:12 in der Lutherbibel6 lautet:

 

Wir sehen jetzt durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort.

Dann aber von Angesicht zu Angesicht.

Jetzt erkenne ich stückweise;

Dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.

 


Der androgyne Mensch io spiegelt sich in den Götternamen Dio/Dios und Jod/Gott zum Symbol d. Den Laien bleibt diese Spiegelung natürlich verborgen, aber Paul und Johannes waren als Kabbalisten mit dem Prinzip vertraut. In einer alten Schreibweise der Namen für den Teufel und für Jupiter finden wir an dieser Spiegelstelle eine Apostrophe. Die nachfolgenden Diagramme skizzieren den Gottesspiegel Pauls mit einem senkrechten Strich:


 

  1.  

    Die Entschleierung bei Paul


Der zweite Brief an die Korinther, 3:12 in der Lutherbibel lautet:


"Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

Nun aber spiegelt sich bei uns allen die Herrlichkeit des Herrn in unserem Aufgedeckten Angesicht, und wir werden verklärt in sein Bild

Von einer Herrlichkeit zur andern von dem Herrn, der der Geist ist."


Wir müssen den Schleier von unserem Gesicht entfernen, so dass unsere Partner in unserem Gesicht Gott wahrnehmen können. Die Entschleierung ist aber eine Apokalypse, denn der griechische Begriff Apokalypse bedeutet ursprünglich Enthüllung, Entschleierung. In erster Linie war das die körperliche Entblößung, der nicht bedeckte Kopf, aber später auch die Enthüllung der Zukunft, die Offenbarung.


  1.  

    Die Kabbala unserer Sprache


Unsere Vorfahren haben eine Kabbala (="Enthüllung") geschrieben, die dem Jüdischen Konzept entspricht. Auch unsere Kabbala ist angeordnet um den Buchstaben Jod und dem Wort Gott. Mit diesen Elementarbausteinen haben sie Wörter gebildet, die eine Welt und Gesellschaft in Gut und Böse aufteilen. Die Hieroglyphen für die männlichen Symbole sind die Buchstaben i, j, l und g und die weiblichen Symbole lauten o, u, v, c und n. In einem guten Element wird zuerst das männliche und anschließend das weibliche Symbol geschrieben. In einem bösen Element ist die Reihenfolge umgekehrt.


Begriff

Gut

Übel

Macht

Gott, Logos

Teufel (Toifel)

Identität

ich

niemand

Kern

Jota

nichts

Licht

Licht

düster

Helfen

jovial

violent

Teilen

geben

nehmen (nimm)

Gerechtigkeit

just, Justiz

Neid

Liebe, Treue, Glaube

love, Glaube, Ionste7

Lüge, Lug, Betrug

Leben, Jugend

leben, jung

Veteran

Freude

lachen, jubeln

Trübsinn

Qualität

gut

übel

Farbsymbol

Violett

noir (Fr.: schwarz)


Auch die Körperteile werden in edle und unedle Organe eingeteilt. Die lebenswichtigen Organe sind positiv, z.B.: Leber (Zentrum der Leidenschaft), Lunge, Becken, Lende, Blut, Kinn, Gurgel. Die Sinnesorgane, die Bedeckung, die unedle Eingeweide und die Ausscheidungsorgane erhalten überwiegend einen negativen Kern, z.B.: Auge, Gehör, Niere, Puls.

Der Mensch teilt auch die Tierwelt in nützliche und schädliche Tiere ein. Negativ sind überwiegend: die Parasiten, die Nachttiere, Vögel und Schlangen, z.B.: Eule, Mücke, Vogel, Wolf, Kaninchen. Positive Wortkerne finden wir in den "höheren" und "nützlichen" Tieren, z.B.: Gorilla, we, Luchs, Leopard, Hinde, Gaul, Fisch.

Die Kabbala der Diutiscin Sprache mit den wesentlichen Worten in einer Übersicht lautet:



  1.  

    De Pyramiden von Gizeh


Die Kabbala in unserer Sprache beeinflusst auch die Theorie der Pyramiden in Ägypten. Sicherlich ist der Nil in Ägypten seit der Besiedlung vor mehr als 5000 Jahren der bedeutendste Stabilisierungsfaktor der Gesellschaft. Die Einwirkung auf den Quellen oder wenigstens eine Ahnung über die Funktionsweise müssen für die Ägypter immer äußerst bedeutsam gewesen sein.

Ausgehend von der Kapitolinischen Wölfin, die wohl die Rhein- und Rhonequellen symbolisiert, sind wir nun in der Lage eine neue Theorie über die Nilquellen zu entwerfen. Die beiden großen Pyramiden von Cheops und Chefren, sowie die kleinere Pyramide von Menkaure entsprechen demnach die symbolischen Nilquellen.

Der BenBen-Stein auf der Pyramidenspitze mag dabei durchaus die Eiskappe darstellen, die als göttlicher Samen den Fluss befruchtet, während die Kanäle und andere technischen Einrichtungen der Pyramiden Wasserwege und Schleusen für Fruchtbarkeitsriten bilden.


Bereits 500 vor Christus zitiert Herodot alte Dokumente, die berichten, wie dieser Fluss aus einer Eisschmelze entspringt. Eine alte Landkarte von Ptolemäus (150 n.C.) lässt die zwei wichtigsten Quellen im eisbedeckten, Äthiopischen Mond-Gebirge entspringen. Ein dritter, unbedeutender Zufluss ist stromabwärts eingezeichnet. Bereits in der Antike sind die schneebedeckten Gebirgsquellen bekannt. Ein Griechischer Kaufmann, der auf den alten Handelsrouten unterwegs ist, hat die Berge gesehen und andere Pfadfinder müssen diese Details bereits Jahrhunderte vorher gesichtet haben.

Die drei Pyramiden von Gizeh symbolisieren vielleicht die drei Hauptquellen in der Reihenfolge ihrer Bedeutung. Der blaue Nil, der am meisten zur jährlichen Flutwelle beiträgt, und der weiße Nil, der den konstanten Zufluss beisteuert, vereinen ihre Gewässer in der Stadt Khartum. Der wesentlich kleinere Fluss Atbara trägt zwar nur eine geringe Menge Flutwasser bei, spielt aber bei der Ankündigung der Flutwelle eine gewichtige Rolle, weil er als erster die Flut ankündigt.

Alle drei Pyramiden werden von mehreren kleineren Pyramiden begleitet. Stellen diese Bauwerke vielleicht noch unbedeutendere Zuflüsse des Nils dar oder wurden diese erst viel später zur Anlage hinzugefügt?

  1.  

    Zusammenfassung


Die Kabbala in unserer Sprache ist ein großartiges Monument aus einer weit zurückliegenden Vergangenheit. Es gibt in dieser zeit noch kein Gott als Eigentum eines Volkes. Der gemeinsame Gott ist der Gott aller Männer und Frauen. Das geistige Bauwerk dieser Menschen ist vergleichbar mit den Pyramiden von Giseh und Teotihuacan, mit dem Borobudur. Welch ein Monument aus Buchstaben!


In einer fernen Vergangenheit ist eine Idee geboren, vor so langer Zeit, dass wir die Quelle fast vergessen und verdrängt haben. Die Idee ist weltweit und überall buchstabiert, geschrieben und gesprochen. Philosophen haben die Idee manipuliert und so oft codiert, dass wir sie nicht mehr ignorieren können. Die Priester haben die Idee gespeichert in den Quellen und in den Flussdeltas, wo immer sich eine größere Gemeinschaft niedergelassen hat.


So enthält die französische Sprache im Wort "Dieu" eine a-Kaballa, die mit einem Buchstaben die Schöpfung und die deutsche Sprache im Wort "Gott" eine W-Kabbala, die mit einem Buchstaben die Offenbarung beschreibt. In beiden Fällen enthält die Kabbala jedoch den gleichen Kern, die einen Gedanken beschreibt:


Wo sich zwei androgyne Gegensätze zusammentun, entsteht das Leben.


Wir verwenden den Wortkern in jedem zweiten Satz. Die Idee ist zum Denkatom geworden, zum Elementarteilchen des Denkens, wie das Tageslicht, die Nacht, unser Atem, der Schlaf, Geburt und Tod. Die Idee hinter dem Wort ist unverändert geblieben. Das Wort wird in jedem Dialekt anders geschrieben, aber die Idee hinter dem Wort ist weltweit identisch.


Das Wort mahnt uns als individuellen Menschen, als Ehepaar und als Gesellschaft, zum androgynen Verhalten zu Liebe und Toleranz. In unserem eigenen Interesse, im Interesse der Art und im Interesse des großen lebenden Körpers, das Gaia dieser Erde. Das androgyne Verhalten ist der Schlüssel und das Enzym für unsere Evolution vom Haben zum Sein. Nur im Sein kann und wird unsere Seele den Frieden finden.


Die Kabbala in unserer Sprache hat jahrhundertelang geschlummert. Nun aber ist es Zeit für eine Entschleierung, so dass sie ihre segensreiche Wirkung wieder entfalten kann.


© Joannes Richter (2000)

1Araber lesen von rechts nach links, z.B.: IUa=Gott ("Allah"), IU=ich ("ana")

2 Die Zwillinge werden in diesem Foto nicht dargestellt.

3 Die Rigweda, Mandala I, Sukta 73, Vers 6 [14]

4 Quelle: [Heraklit aus Ephesus: Fragmente, S. 18 ff. Digitale Bibliothek Band 2: Philosophie, S. 147 (vgl. Diels-Vorsokr. Bd. 1, S. 105 ff.)]

5 Schreikunst oder Schreibkunst ?

6 Andere Übersetzer schreiben “in einem dunklen Wort” als “unklar”, aber die Lutherbibel scheint mir genauer zu sein.



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